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Faseruntersuchungen
Eine sehr bewährte Methode in der Forensik zur Spurensicherung von Fasern ist das "Abkleben". Fasern, Haare und andere Mikrospuren auf einem Spurenträger (z.B. Jacke, Sicherheitsgurte) können so gesichert werden.
Im Labor werden die Klebebänder mikroskopisch gesichtet und die interessanten Stellen markiert. Anschliessend kommen andere analytische Methoden wie zum Beispiel die Mikrospektralphotometrie, Infrarotspektroskopie, Ramanspektroskopie aber auch andere mikroskopische Techniken wie Fluoreszenz, Polarisation etc. für weitere Untersuchungen zum Einsatz.
Schon öfters wurden mit den scheinbar unsichtbaren Spuren Delikte aufgeklärt und Schuldige überführt!
Faser am Rückspiegel
Faser-Probe
Die Faser konnte an einem nur ca. 3mm langen Riss eines Seitenspiegels gesichert werden.
Die Untersuchungen und Vergleiche habe gezeigt, dass die Fasern sich von jenen des Pullovers nicht unterscheiden lassen. Somit ergeben sich Hinweise, dass die verunfallte Person mit dem Auto in Kontakt war.
Untersuchung im Fluoreszenz-Mikroskop
Dasselbe Gewebe in weissem, blauem, violettem und UV- Licht (von links, jeweils mit dem komplementären Filter aufgenommen).