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Kampagnen
Verdacht – RUF AN – Polizeinotruf 117
Die Kantonspolizei St.Gallen startet zusammen mit anderen Polizeikorps eine Kampagne gegen Dämmerungseinbrecher. Die Kampagne wird in der Bevölkerung insbesondere darum wahrgenommen werden, weil sämtliche beschrifteten Dienstfahrzeuge der Kantonspolizei mit einem Kleber versehen sind. Über die Notrufnummer 117 sollen verdächtige Wahrnehmungen sofort der Polizei mitgeteilt werden. Nur so kann die Polizei ohne Zeitverzug intervenieren.
Dämmerungseinbrüche verhindern – dies ist das Ziel der heute gestarteten Kampagne welche die Kantonspolizei St.Gallen zusammen mit den zürcherischen Kantons- Stadt- und kommunalen Polizeien, der Kantonspolizei Schwyz und Zug sowie Mitgliedern des Ostschweizer Polizeikonkordates lanciert. Die Kantonspolizei St.Gallen macht das erste Mal bei dieser Kampagne mit, während dem andere Korps diese schon mehrmals durchführten.
Mit der Umstellung der Uhren auf die Winterzeit nehmen die Einbruchszahlen erfahrungsgemäss zu. Einbrecher nutzen die früh einsetzende Dämmerung und dringen im Schutz der Dunkelheit vorzugsweise in Einfamilienhäuser sowie Parterrewohnungen von Mehrfamilienhäusern ein. Gemeinsam wollen alle beteiligten Polizeikorps mit der Kampagne diesen Einbrüchen flächendeckend entgegenwirken. Mit der Botschaft Verdacht – RUF AN – Polizeinotruf 117 – gemeinsam gegen Einbrecher soll die Bevölkerung dazu motiviert werden, bei verdächtigen Wahrnehmungen sofort die Polizei zu benachrichtigen. Rund 100 Polizeifahrzeuge sind für die Dauer der Kampagne mit dieser Botschaft beschriftet worden. Ergänzend zu dieser 'mobilen Botschaft' wird die Bevölkerung an öffentlichen Standorten mit Plakaten auf die Thematik aufmerksam gemacht. Begleitet werden die präventiven Massnahmen von verstärkter polizeilicher Patrouillentätigkeit. Dauern wird die Kampagne voraussichtlich bis Mitte März 2012.
Benachrichtigen Sie umgehend über Telefon 117 die Polizei (auch tagsüber), wenn...
- sich unbekannte Personen in verdächtiger Weise in Ihrem Haus oder Ihrem Quartier aufhalten
- Fahrzeuge auffällig langsam durch Ihr Quartier unterwegs oder parkiert sind
- unüblicher Lärm oder unübliche Geräusche in Ihrem Haus oder aus der Nachbarschaft hörbar sind.
Greifen Sie dabei niemals selber ein. Merken Sie sich die Signalemente von Verdächtigen sowie Marke, Farbe und Kontrollschilder von verdächtigen Fahrzeugen.
Die Kantonspolizei St.Gallen dankt der Bevölkerung für Ihre Mithilfe.
Stopp Kinderpornografie im Internet
In den letzten Jahren hat sich die weltweite Vernetzung durch das „www“ (World Wide Web) sehr schnell verbreitet. Das Internet, aber auch das Handy sind zu günstigen und modernen Kommunikationsmitteln geworden. Die multimedialen Technologien bauen für viele Menschen eine virtuelle Welt auf, welche oft nicht mehr viel mit der Realität zu tun hat. Auch Jugendliche haben durch günstige Angebote immer mehr unbegrenzten Zugang zu diesen Mitteln. Gerade Kinder und Jugendliche leben in 'chatrooms’ ihre Rollenspiele aus. In den Chat Räumen halten sich auch vermehrt Pädokriminelle auf. Diese haben meist eine starke Neigung zu Pornografie im Grenzbereich. Oft sind klare Anzeichen von Sucht erkennbar. Sie stellen eine noch kaum bekannte Gefahr für Minderjährige dar. Deshalb will die Polizei mit ihren Erfahrungen gezielt Erziehende informieren. Die Polizei ist im Internet präsent und zeigt auf, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist, denn hinter jedem Bild steht ein Verbrechen! Durch die Polizei wird klar Stellung bezogen: Schutz der sexuellen Integrität der Kinder und Jugendlichen.
Stopp Betrug
Jedes Jahr verlieren in der Schweiz unzählige Menschen ihr Geld an Betrüger. Es handelt sich um Millionen von Franken. Betrüger sehen seriös aus und reden vertrauenserweckend. Es gibt Möglichkeiten, das Geld anzulegen, und ebenso viele, das Geld zu ergaunern. Allen Betrugsfällen ist jedoch eines gemeinsam: Das Opfer gibt sein Geld her, weil ihm der Betrüger dafür noch mehr Geld verspricht. Doch das Versprechen wird nicht eingelöst und am Schluss gibt es bloss einen Gewinner: den Betrüger.
Stopp! Häusliche Gewalt
Wer schlägt, wendet Gewalt an. Wer Gewalt anwendet, macht sich strafbar. Täter müssen wissen, dass Gewaltanwendung strafbar ist, auch im privaten Raum. Opfer haben ein absolutes Recht auf Schutz vor Gewalt. Wer Zeuge von Häuslicher Gewalt wird, soll hinschauen und wenn nötig die Polizei alarmieren. Im Auftrag des Staates schützt sie die Opfer und zieht die Täter zur Verantwortung.