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Organisation

Die Kantonspolizei St.Gallen gliedert sich in fünf Hauptabteilungen und die dem Polizeikommandanten direkt unterstellten Stabstellen, Leitungsstellen und Abteilungen:

  • Technik & Logistik
  • Kriminalpolizei
  • Verkehrspolizei
  • Sicherheitspolizei
  • Regionalpolizei

Hauptabteilungen

 

Kommando

Polizeikommandant

Der Kommandant führt die Mitglieder der Geschäftsleitung und die direkt unterstellten Mitarbeitenden. Er hält die Verbindung der Kantonspolizei St.Gallen mit dem vorgesetzten Sicherheits- und Justizdepartement aufrecht.

 

Stabschef

Der Stabschef ist die "Drehscheibe der Geschäftsleitung". Er koordiniert die Geschäfte des Kommandos. Er ist weiter verantwortlich für die Finanzen, das Dolmetscherwesen sowie den Peer Support. Er stellt die Führungs- und Einsatzfähigkeit auch in besonderen Lagen sicher und trägt die Verantwortung für den fachlichen Inhalt der internen Führungsausbildung. Er vertritt das Ostschweizer Polizeikonkordat im Interkantonalen Koordinationsstab und die Kantonspolizei St.Gallen im Kantonalen Führungsstab.

 

Finanzen

Die Abteilung Finanzen ist mit der Führung der Finanzbuchhaltung betraut. Auch die Finanzplanung, welche das Budget sowie den Aufgaben- und Finanzplan umfasst, gehört dazu. Bei finanziellen Angelegenheiten ist sie Ansprechpartner für interne und externe Kundinnen und Kunden.

 

Stabsjurist

Der Stabsjurist ist zuständig für die Beratung der Geschäftsleitung und Abteilungen sowie sämtlicher Korpsangehöriger betreffend juristischen Problemstellungen im Zusammenhang mit dem polizeilichen Auftrag. Er bearbeitet laufende Verfahren und ist Anlaufstelle für Auslegungsfragen betreffend polizeilich relevanter Rechtsgrundlagen. Zudem verfasst er Mitberichte in Vernehmlassungsverfahren und Stellungnahmen zu parlamentarischen Geschäften im polizeilichen Bereich. Er fungiert überdies als Datenschutzverantwortlicher der Kantonspolizei St.Gallen.

 

Human Resources

Human Resources (HR) ist die englische Bezeichnung für Personalabteilung. Das HR der Kantonspolizei St.Gallen versteht sich als Kompetenz- und Dienstleistungszentrum und ist zuständig für alle klassischen Personalgeschäfte von der Personalplanung über die Betreuung bis hin zur Pensionierung. Im Zentrum unserer Arbeit steht die Notwendigkeit, die Interessen der Mitarbeitenden und der Organisation zusammenzuführen. Zur Leitungsabteilung HR gehören die Abteilungen:

  • Personelles
  • Aus- und Weiterbildung

Personelles

Unser Auftrag lautet: "Gut qualifizierte Mitarbeitende zur richtigen Zeit in genügender Anzahl auf den richtigen Positionen zur Verfügung stellen!" Aus Überzeugung ziehen wir bei Auftragserledigung immer sowohl die Bedürfnisse der Mitarbeitenden wie auch diejenigen der Organisation mit ein. Die Abteilung steht beratend und/oder unterstützend in folgenden klassischen Personalgeschäften zur Seite:

  • Personalgewinnung
  • Personalbetreuung /-entwicklung
  • Personalhonorierung
  • Personaltrennung

Aus- und Weiterbildung

Die Aus- und Weiterbildung ist kompetente Ansprechperson für alle Mitarbeitenden, wenn es um interne oder externe Aus- und Weiterbildung (exkl. sicherheitspolizeiliche Ausbildung) geht.

Ihre Aufgabe umfasst die Beratung, Organisation, Unterstützung und Evaluation im gesamten Bildungsbereich und sie versteht sich als Manager des organisationalen Wissens.

Als Bindeglied zur Polizeischule Ostschweiz in Amriswil wird hier der polizeiliche Nachwuchs rekurtiert und die praktische Ausbildung der Polizeiaspirantinnen und -aspiranten sichergestellt.

 

Kommunikation
Die Abteilung Kommunikation ist für die Kommunikation des Korps nach innen und aussen zuständig. Sie erfüllt unterschiedliche Kommunikationsbedürfnisse und ist deshalb in vier Fachbereiche eingeteilt:

 

  • Mediendienst
  • Interne Kommunikation
  • Externe Kommunikation
  • Social Media

Der Mediendienst kommuniziert im Namen der Kantonspolizei St.Gallen. Er versorgt die Medien mit Informationen und erteilt Auskünfte. Hier werden zudem Medienkonferenzen vorbereitet und durchgeführt. Bei einem schweren Fall rückt der Mediensprecher an den Ereignisort aus und macht sich ein Bild von der Situation.

 

Die Interne Kommunikation ist für die Wahrnehmung im eigenen Korps verantwortlich. Sie informiert die Korpsangehörigen via Mitarbeiterzeitschrift "kaponews" vierteljährlich über interne Angelegenheiten, hält die Hauptverantwortung für den Intranet-Auftritt und steht beratend zur Seite, wenn intern kommuniziert werden muss.

 

Der Fachbereich Externe Kommunikation ist für die Darstellung gegen aussen verantwortlich. Dazu arbeitet er auch mit anderen Abteilungen zusammen, um öffentlichkeitswirksame Auftritte richtig zu koordinieren und maximal zu nutzen. Dies geschieht durch Kommunikationsmassnahmen wie dem Messestand, Flyer, Plakate, Vorträge, Führungen usw. Weiter bietet sie Korpsangehörigen Beratung vor Auftritten in der Öffentlichkeit an und ist für den Internetauftritt zuständig.

 

Innerhalb des Social-Media-Bereichs wird der Facebook-Auftritt der Kantonspolizei St.Gallen betreut. Einerseits sollen Inhalte generiert werden, welche den Nutzern einen interessanten Mehrwert bieten. Andererseits hat die Bevölkerung die Möglichkeit, mit der Kantonspolizei St.Gallen in Dialog zu treten. Diese Komponenten können dazu beitragen, das Verständnis der Bevölkerung für die Polizeiarbeit zu fördern.

 

 

Zusätzliche Aufgaben

 

Kommandosekretariat

Das Kommandosekretariat bearbeitet die Geschäfte des Kommandanten und der Geschäftsleitung. 


 

Technik & Logistik

Die Mitarbeitenden der Hauptabteilung Technik & Logistik erbringen Dienstleistungen zu Gunsten der Bevölkerung und der Kantonspolizei St.Gallen. Zum logistischen Aufgabenbereich gehört die Notrufbearbeitung zugunsten der Bürger sowie Planung, Beschaffung, Betrieb und Ablösung technischer Geräte. Die Technik & Logistik übernimmt auch die Wartung, den Unterhalt, und die Weiterentwicklung der Infrastruktur in den Bereichen Informations- und Funktechnologie, Dienstfahrzeuge, Empfang- und Postwesen. Technische Grossprojekte werden zentral durch die Hauptabteilung Technik & Logistik abgewickelt. Sie erbringt auch Leistungen in den Bereichen Zutrittssysteme, Bau/Raum und Mobiliar. Dadurch sollen sich Polizistinnen und Polizisten auf ihre Kerntätigkeit konzentrieren können.

 

Technische Dienste

Der Technische Dienst ist tätig in den Bereichen Funk und Audio-/Videosysteme. Als Kompetenzcenter POLYCOM sorgt er für eine einwandfreie Funkkommunikation für alle Organisationen im Kantonsgebiet sowie bei den Kantonen AR und AI. Als modernes Servicecenter betreibt und unterhält er das Funknetz POLYCOM sowie mobile und stationäre Geräte und Systeme. Im Bereich von Audio-/Video werden für die Kantonspolizei St.Gallen Leistungen erbracht, welche die Bereiche Gebäudetechnik und Medien-Technik abdecken. Im Bereich der Spezialelektronik können Eigenentwicklungen realisiert werden, sofern der Markt kein vergleichbares Produkt zur Verfügung stellt.

 

Polizei Garage

Über 275 Fahrzeuge stehen der Kantonspolizei St.Gallen für die Mobilität zur Verfügung. Die Polizeigarage koordiniert und führt die Beschaffung, Ausrüstung und komplette Wartung der verschiedenen Fahrzeugtypen aus. Sie sorgt für grösstmögliche Unabhängigkeit und erhöht die Einsatzbereitschaft des Fahrzeugparks. Die Polizeigarage bietet einen Lehrlingsausbildungsplatz als "Automobil-Mechatroniker" an.

 

Kantonale Notrufzentrale

Die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen nimmt täglich rund um die Uhr über 350 Notrufe entgegen und alarmiert und disponiert die notwendigen Einsatzmittel. Menschen, die Hilfe benötigen, stehen die Notrufnummern rund um die Uhr zur Verfügung:

  • 117 Polizei
  • 118 Feuerwehr
  • 144 Sanität
  • 112 europäische Notrufnummer

Die Mitarbeitenden der Kantonale Notrufzentrale, Polizisten und Rettungssanitäter, sorgen für eine rasche, koordinierte Hilfeleistung aller Blaulichtorganisationen (Polizei, Feuerwehr und Sanität) sowie der zivilen Führungsstäbe im Kanton St.Gallen. Das Zuständigkeitsgebiet des Sanitätnotrufs 144 erstreckt sich zudem auf die Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und den Kanton Glarus.

 

Modernste Informationsleitsysteme und Kommunikationsmittel wie Navigationssysteme mit Zielführung, digital verschlüsselter Funkverkehr und satellitenunterstützte Alarmsendgeräte der Einsatzkräfte unterstützen sie dabei. Ausserdem sind rund 2'000 Überfall-, Einbruch- sowie Brandmeldeanlagen und über 400 Notrufsäulen der Nationalstrassen direkt im Einsatzleitsystem aufgeschaltet. Die Kantonale Notrufzentrale ist weiter zuständig für die Verkehrssteuerung auf den Hochleistungsstrassen (Autobahnen und Autostrassen) im ganzen Kantonsgebiet. Dazu stehen den Disponenten über 320 Kamerastandorte zur Verkehrsüberwachung und -steuerung zur Verfügung.

 

Informationstechnologie

Ziel des Einsatzes von IT-Mitteln in der täglichen Polizeiarbeit ist die Reduktion von administrativen Arbeiten zu Gunsten von mehr Polizeipräsenz. Zudem werden durch zeitgerechte Informationsverarbeitung, Recherchemöglichkeiten und Datenaustausch mit anderen Systemen die Voraussetzzungen für raschere Fahndungs- und Ermittlungserfolge geschaffen. Neben dem Betrieb der IT-Basisinfrastruktur unterstützen die Mitarbeitenden der Informationstechnologie die Ermittler der verschiedenen Fachbereiche auch bei der elektronischen Beweismittelsicherung (Digitale Forensik).

 

Fachdienst IPS
Der Fachdienst IPS ist für den reibungslosen Betrieb und den Unterhalt der Software IPS (Integriertes Polizeisystem) der Kantonspolizei St.Gallen und ihrer Mandanten (Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden, Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden, Stadtpolizei St.Gallen) zuständig. Dazu gehören das Fehler- und Releasemanagement inkl. Systementwicklung, die Unterstützung von Fachspezialisten, der Betrieb der IPS Hotline sowie der Einsitz in Arbeitsgruppen, Projekten und der aktive Kontakt zum Systemlieferanten.

 

 

Zusätzliche Aufgaben

 

Sekretariat

Das Sekretariat Technik & Logistik erledigt nebst den Sachbearbeitungs- und Sekretariatsaufgaben Bau- und Raumbegehren, bearbeitet Mobiliaranfragen, erstellt Ausweise und verwaltet die Zutritte.

 

Fachassistent

Der Fachassistent prüft, bewertet und bereitet technische Geschäfte für den Hauptabteilungsleiter Technik & Logistik vor. Er unterstützt in geschäftsprozessorientierten Fragestellungen und im Bereich von Kennzahlen.

 

Administrativdienst

Die Mitarbeitenden des Administrativdiensts sortieren die ein- und ausgehende Post, leiten polizeirelevante Aufträge an interne oder externe Stellen weiter und sind für die Geschäftskontrolle verantwortlich. Das Schalterteam behält den Überblick über den steten Zustrom an Besuchern, Technikern und weiteren Personen. Sie nehmen während der Bürozeiten Anrufe auf der Haupttelefonnummer der Kantonspolizei St.Gallen entgegen und leiten eingehende Anfragen aus dem Internet an die zuständigen Abteilungen weiter.

 

Projektmanagement & Engineering (P&E)

Projekte, Innovationen und angewandte Entwicklung sind das täglich Brot der Ingenieure von P&E. Sie verbinden Lieferanten, Partner und Technik mit der Polizei und sorgen für nachhaltige Lösungen.

 


 

Kriminalpolizei

Die Kriminalpolizei bearbeitet vor allem schwere Straftaten und Seriendelikte. Spezialisten für Kapitalverbrechen, Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität, Fahrzeugstraftaten sowie kriminaltechnisch geschulte Fachleute werden zur Verbrechensbekämpfung unter zentraler Führung auf dem ganzen Kantonsgebiet eingesetzt.

 

 

Sicherheitsberatung

Die Sicherheitsberatung leistet kriminalpolizeiliche Präventionsarbeit und arbeitet mit Partnern aus den verschiedensten Fachbereichen zusammen. Sie hält fachbezogene Vorträge und ist an Ausstellungen präsent. Banken, Firmen und Haus- oder Wohnungsbesitzer werden vor Ort oder ab Plan über einbruchhemmende Massnahmen informiert. Die Beratungen sind neutral und es werden keine Firmenempfehlungen abgegeben. Banken, Schmuckfachgeschäfte und weitere risikobelastete Objekte werden betreffend der Möglichkeit einer Alarmaufschaltung auf die Kantonale Notrufzentrale informiert. Die Sicherheitsberatung unterstützt Behörden bei Massnahmen gegen Gewalt am Arbeitsplatz.

 

 

 

Ermittlungsunterstützung

Die Leitungsstelle Ermittlungsunterstützung (ERU) besteht ab dem 1.1.17 aus drei Abteilungen, welche als Querorganisation Dienstleistungen mit einer hohen Spezialisierung im operativen Bereich wie auch in der Qualitätssicherung der Datensammlung erbringen und umfasst insgesamt 50 Mitarbeitende. Die Abteilungen Innenfahndung (IF), Proaktive Ermittlungen (PE), Spezialfahndung (SF) sind in mehrere Gruppen unterteilt, die wiederum in ihren Fachbereichen spezialisiert sind. Die Digitale Forensik (DF) ist als Gruppe der Leitungsstelle ERU unterstellt.

 

Spezialfahndung

Die Spezialfahndung unterstützt die Ermittlungsdienste mit Aufklärungs- und Überwachungsmassnahmen bei Kapitalverbrechen, Seriendelikten sowie mit Abklärung und Beweissicherung bei weiteren komplexen Tatbeständen im Kanton St.Gallen. Sie wird zudem bei Lagen, die Gefahren und Risiken für die Bevölkerung schaffen, eingesetzt.

 

Innenfahndung

Die Innenfahndung ist zentrale Drehscheibe für die kriminalpolizeiliche Datenbewirtschaftung, Auswertung und Analyse innerhalb der gesamten Kantonspolizei St.Gallen. Sie ist gegliedert in Fachbereiche und verantwortlich für das Klassifizieren und Verarbeiten der Kriminalrapporte, das Ausschreiben von Personen, Sachen und Straftaten in den eigenen wie auch in den Bundesapplikationen. Sie führt Recherchen in den verschiedenen Systemen durch. Zudem verarbeitet sie die Anzeigen, welche via ePolice eingehen und erstellt die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für den Kanton St.Gallen.

 

Proaktive Ermittlungen

Die Abteilung Proaktive Ermittlungen ist in zwei Gruppen eingeteilt. Die Gruppe Kriminalanalyse beschäftigt sich mit der operativen und strategischen Analyse innerhalb der gesamten Kantonspolizei St.Gallen.
Sie führt Recherchen in den verschiedenen Systemen durch, ist verantwortlich für Beiträge in verschiedenen Lagebildern (PIZO, SERA, etc.) und betreibt die Datenbank für Sexualstraftaten ViCLAS. Die Mitarbeiter der Kriminalanalyse arbeiten an einer zentralen Stelle wie auch in den jeweiligen Ermittlungsdiensten. Die Gruppe Informationsbeschaffung ist für die verdeckte Informationsbeschaffung zuständig.

 

Digitale Forensik

Die Digitale Forensik (DF) ist spezialisiert auf die Untersuchung digitaler Spuren in ICT-Systemen (Information and Communication Technology). Hauptaufgabe ist die forensische Sicherung, Aufbereitung und Analyse digitaler Daten aus mobilen Endgeräten, Computern, Netzwerken und Daten aus dem Internet zur Feststellung des Tatbestandes und der Täterschaft.

 

 

 

Ermittlungsdienste

Die Ermittlungsdienste sind verantwortlich für die kriminalpolizeiliche Bearbeitung und Aufklärung von Tatbeständen im Kanton St.Gallen, die überregionale Bedeutung oder komplexe Zusammenhänge haben. Sie sind zudem Ansprechstellen für andere Polizeidienst- und Amtsstellen und ermitteln in ihrem Aufgabenbereich im Verbund mit nationalen und internationalen Behörden.

 

Spezialdienst

Der Spezialdienst befasst sich mit der schweren Kriminalität wie Gewaltverbrechen (Tötungsdelikte, schwere Körperverletzungen), schwere oder bandenmässige Vermögensdelikte (Raubüberfälle, Einbruchsserien), komplexe Sexualdelikte oder komplexe Brandfälle. Dabei ermittelt der Spezialdienst auch im nationalen oder internationalen Rahmen und ist zentrale Ansprechstelle im interkantonalen und internationalen Ermittlungsbereich.

 

Betäubungsmitteldelikte

Die Abteilung Betäubungsmitteldelikte führen komplexe Betäubungsermittlungen (inkl. Begleitkriminalität wie Geldwäscherei etc.) durch. Ebenfalls in ihren Aufgabenbereich fallen Anzeigen nach dem Arzneimittelgesetz und Dopingverfahren. Alle im Kanton St.Gallen sichergestellten Drogen, Arznei- und Dopingmittel werden nach Vorgabe der Staatsanwaltschaft verwaltet und nach Abschluss der Verfahren der jährlichen Vernichtung zugeführt. Im Weiteren unterstützt die Abteilung Betäubungsmitteldelikte die Präventionsarbeit und ist mit den meisten sozialen Amtsstellen verknüpft. Die Ausbildung der Drogenspürhunde ist eng mit der Abteilung Betäubungsmitteldelikte verbunden und wird aktiv unterstützt.

 

Wirtschaftsdelikte

Die Abteilung Wirtschaftsdelikte ist für die kriminalpolizeiliche Bearbeitung komplexer Verfahren im Bereich Wirtschafts-, Finanz- und Computerkriminalität zuständig, wobei die zu ermittelnden Straftatbestände sowohl den Bereich des StGB als auch der Nebenstrafgesetzgebung tangieren.

 

Fahrzeugdelikte

Die Abteilung Fahrzeugdelikte befassen sich mit der Sicherstellung weitreichender Fahndungsmassnahmen im Fahrzeugbereich, mit komplexen Fahrzeugdelikten sowie der Bewirtschaftung sämtlicher Fahrzeugsicherstellungen im Kanton St.Gallen.

 

 

 

Stadtorganisation

Die Stadtorganisation setzt sich aus den Abteilungen SO-Kriminaldienst, SO-Fahndung und SO-Ermittlung zusammen.

 

SO-Kriminaldienst

Die kriminalpolizeiliche Grundversorgung auf Stadtgebiet wird durch Beamte des SO-Kriminaldienstes gewährleistet. Die in zivil arbeitenden Beamten sind für die Tatbestandsaufnahmen und Bearbeitung von Anzeigen im kriminalpolizeilichen Bereich verantwortlich.

 

SO-Ermittlung

Für die kriminalpolizeilichen Ermittlungen auf dem Gebiet der Stadt St.Gallen in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft St. Gallen ist die SO-Ermittlung zuständig. Auch diese Beamten arbeiten in Zivil.

 

SO-Fahndung

Die SO-Fahndung ist auf Stadtgebiet verantwortlich für die Fahndung nach Personen, Sachen und Fahrzeugen. Sie kann ebenfalls im Bereich der Bekämpfung von Schwerpunktkriminalität eingesetzt werden. Der Dienst wird ebenfalls in Zivil geleistet.

 

 

 

Forensische Chemie und Technologie

Aufgabe der Forensischen Chemie und -Technologie (FCT) ist das Suchen, Sichern und Auswerten von Spurenmaterial. Ziel ist es, Sachbeweise zu erbringen. Die Forensische Chemie und -Technologie umfasst die Abteilungen Kriminaltechnischer Dienst (KTD) und Forensisch-Naturwissenschaftlicher Dienst (FND).
Die beiden Abteilungen (KTD/FND) verfügen über ein Qualitätssicherungssystem. Spurensicherung und -auswertung erfolgen gemäss dokumentierter und überprüfter Arbeitsanweisungen und Methoden, welche der internationalen Norm ISO EN 17020 und 17025 unterliegen. Die Kompetenz der Kriminaltechniker beider Abteilungen wird periodisch durch die Schweizerische Akkreditierungsstelle überprüft.

 

Kriminaltechnischer Dienst

Der KTD befasst sich nebst der Spurensicherung und der Fotodokumentation am Ereignisort insbesondere mit der Auswertung von Schuhspuren und Fingerabdrücken.

 

Forensisch-Naturwissenschaftlicher Dienst

Im modernen Labor der Abteilung FND wird mit naturwissenschaftlichen Methoden sichergestelltes Spurengut analysiert und beurteilt. Der FND ist Kompetenzzentrum Kriminaltechnik Ostpol für das gesamte Gebiet des Ostschweizer Polizeikonkordats.


 

Verkehrspolizei

Die Verkehrspolizei überwacht die Vorschriften des Strassenverkehrs und setzt sie wo nötig durch. Diese Aufgabe nimmt sie wahr, indem sie täglich durch Präsenz auf der Strasse Prävention betreibt und Verkehrskontrollen durchführt. Die Verkehrspolizei überwacht, ob alle Verkehrsteilnehmer die erlaubte Höchstgeschwindigkeit einhalten und die übrigen Vorschriften des Strassenverkehrsgesetzes beachtet werden. Dafür werden modernste Geräte eingesetzt. Daneben erteilt sie Bewilligungen (Verkehrsdienste), führt Schulungen durch und berät Gemeinden und Verkehrsplaner.

 

Verkehrsinstruktion

Die Verkehrsschulung der Schüler/innen des Kantons St.Gallen gehört zu den Aufgaben der Instruktoren. Damit befassen sich speziell ausgebildete Polizisten. Das Vermitteln der elementarsten Verhaltensregeln und der nötigen Erfahrung ist primär Aufgabe der Eltern. Die Verkehrsinstruktion ist Verbindungsstelle zwischen Schulkindern, Lehrerschaft und Elternhaus. Sie erteilt stufengerechten Verkehrsunterricht im Kindergarten, der Unter-, Mittel- und Oberstufe sowie an weiterführenden Schulen. Die Instruktionen haben zum Ziel, Kinder und Jugendliche auf die Gefahren im Strassenverkehr aufmerksam zu machen und das nötige Wissen für korrektes Verhalten zu vermitteln - sei es als Fussgänger, Zweiradfahrer oder Motorfahrzeuglenker. In diesen Aufgabenkreis eingebunden sind auch Vorträge bei Eltern, Senioren und Betagten sowie die Beratungen von Eltern, Schulleitungen und Lehrkräften. Zum Aufgabenbereich gehört auch die Nachschulung von jugendlichen Verkehrssündern. Dabei macht die Polizei die fehlbaren Jugendlichen und Eltern auf die Eigenverantwortung im Strassenverkehr aufmerksam. Die Verkehrsinstruktion ist einer der wichtigsten Pfeiler der Verkehrssicherheit und der Unfallprävention.

 

Abteilung Verkehr

Die Abteilung Verkehr wirkt durch mobile Verkehrskontrollen präventiv und repressiv. Der Verkehrssicherheit dienen vor allem Geschwindigkeitskontrollen auf dem gesamten Strassennetz des Kantons. Mit regelmässigen Schwerverkehrspatrouillen und koordinierten Schwerverkehrskontrollen achtet die Abteilung Verkehr vor allem auf die Einhaltung der Arbeits-, Lenk- und Ruhezeit der professionellen Motorfahrzeuglenker. Die korrekte Beförderung von gefährlichen Gütern, die Ladungssicherung und die Betriebssicherheit der Fahrzeuge bilden weitere wichtige Kontrollpunkte. Im Weiteren umfasst das Aufgabengebiet der Abteilung Verkehr die Verarbeitung aller im Kanton ausgestellten Ordnungsbussen.

 

Verkehrstechnik

Die Verkehrstechnik bearbeitet Gesuche, Vorhaben und andere Anliegen in Zusammenhang mit dem Strassenverkehrsrecht. Sie erlässt Verkehrsanordnungen (z.B. Geschwindigkeitsbeschränkungen, Park- und Fahrverbote, Baustellensignalisationen usw.) und erteilt Bewilligungen für Veranstaltungen und Strassenreklamen. Sie berät Gemeinden und andere Organisationen in Fragen der Unfallverhütung, der Verkehrsberuhigung und -lenkung sowie bei strassenbaulichen Vorhaben. Sie erfasst auch die polizeilich registrierten Unfälle und wertet diese statistisch aus.

 


 

Sicherheitspolizei

Die Sicherheitspolizei ist für die taktische Aus- und Weiterbildung sämtlicher Polizistinnen und Polizisten verantwortlich. In die Verantwortung der Sicherheitspolizei gehören auch das Gefängniswesen und die Koordination der Häftlingstransporte. Die Fachbereiche Sprengstoff, Waffen und Sicherheitsfirmen runden das Aufgabengebiet ab.

 

 

Haftzentrum St.Gallen

Das Haftzentrum St.Gallen führt das Gefängnis St.Gallen und das kantonale Untersuchungsgefängnis in St.Gallen. Die Koordination sämtlicher Häftlingstransporte und das Gefangenenmanagement im ganzen Kanton gehören ebenfalls zu den Aufgaben des Haftzentrums.

 

Sipo-Einsatz

Die Abteilung Sipo-Einsatz ist für die Planung und Durchführung der taktischen Aus- und Weiterbildung sämtlicher Polizistinnen und Polizisten sowie der Interventionseinheit zuständig. Zusätzlich plant sie Ordnungsdienst- und Interventionseinsätze und führt die Dezentrale Fachstelle Hooliganismus. Ebenfalls zum Aufgabengebiet der Abteilung Sipo-Einsatz gehören der Waffenunterhalt und die Materialbeschaffung für spezielles Einsatzmaterial.

 

Sprengstoff/Waffen/Sicherheitsfirmen

Die Abteilung Sprengstoff/Waffen/Sicherheitsfirmen bewilligt und kontrolliert den Verkehr mit Sprengmitteln, pyrotechnischen Gegenständen, Waffen und Munition. Entsprechende Gesuche werden gemäss Sprengstoff- und Waffengesetz bearbeitet. Bei Verstössen werden Ermittlungen geleitet sowie fallweise erteilte Bewilligungen und Patente eingezogen. Zudem werden Gesuche zur Ausübung von Bewachungs-, Ordnungs- und Sicherheitsaufgaben geprüft und bewilligt.

 

 

Zusätzliche Aufgaben

 

Sondereinheiten

Der Sicherheitspolizei sind die Interventionseinheit (Polizeigrenadiere), die Polizeitaucher und die polizeilichen Szenekenner für Fussball- und Eishockeyspiele zugeteilt.

 

Interventionseinheit

Die Interventionseinheit wird zur Verfolgung und Verhaftung von schweren Gewalttätern und beim Personenschutz von völkerrechtlich geschützten Personen eingesetzt. Die Mitglieder der Interventionseinheit verfügen über eine spezielle Ausbildung und trainieren mehrmals im Monat. Sie verfügen über modernstes Einsatz- und Schutzmaterial und sind in der Lage, auf jede gefährliche Situation und Lage angemessen zu reagieren.

 

Polizeitaucher

Die Polizeitaucher werden primär für die Suche nach Personen oder Bergung von Personen, verdächtigen Gegenständen und Fahrzeugzeugen sowie zur Tatortsicherung unter Wasser eingesetzt. Die Polizeitaucher sind speziell für diese Aufgaben ausgebildet und trainieren die Einsätze mehrmals im Monat.

 

Szenekenner

Damit gewaltbereite Fans von Sportvereinen erkannt und Kontakte in die Fanszene hergestellt werden können, werden sogenannte polizeiliche Szenekenner (Spotter) eingesetzt. Sie kennen die Szene, die problematischen Personen, sind im Gespräch mit den Vereinen und werden zur Unterstützung der Einsatzleitung eingesetzt. Sie helfen bei der Deanonymisierung von gewaltbereiten Fans und führen Ermittlungen durch. Sie sind ein wichtiges Bindeglied zwischen Polizei und Vereinen.


Die Polizistinnen und Polizisten, die den Sondereinheiten angehören, verfügen über eine Spezialausbildung in ihrem Fachgebiet und sind hauptamtlich in anderen Hauptabteilungen und Abteilungen tätig. Sie werden fürs Training und fallweise für Einsätze aufgeboten.

 

Sekretariat

Das Sekretariat der Sicherheitspolizei unterstützt den Leiter Sicherheitspolizei bei der täglichen administrativen Arbeit. Nebst der klassischen Sekretariatsarbeit für alle Abteilungen bei der Sicherheitspolizei koordiniert das Sekretariat auch die verschiedenen Aufgebote für Aus- und Weiterbildungen sowie für die Einsätze.

 

Fachsekretär

Der Fachsekretär ist ein direkter Mitarbeiter des Leiters der Sicherheitspolizei. Er erstellt Konzepte, betreut Projektarbeiten, führt diverse Fachdossiers (z.B. das Dossier Amok) und ist unter anderem für die Rekrutierung, Aus- und Weiterbildung und Einsatzkoordination der Sicherheitsbegleiter im Luftverkehr verantwortlich. In Einsätzen unterstützt er den Leiter Sicherheit bei der Führungstätigkeit.

 


 

Regionalpolizei

Der Regionalpolizei gehören rund die Hälfte aller Mitarbeitenden der Kantonspolizei St.Gallen an. Sie ist somit die grösste Hauptabteilung. Die Regionalpolizei gliedert sich in die vier Polizeiregionen, in denen vier Polizeistützpunkte und 25 Polizeistationen untergebracht sind, nämlich:

  • Bodensee-Rheintal
  • Werdenberg-Sarganserland
  • Linthgebiet-Toggenburg
  • Fürstenland-Neckertal

sowie die Abteilung Sonderaufgaben in St.Gallen.

 

Die vier Regionen organisieren sich selbstständig und gewährleisten rund um die Uhr einen Dienstbetrieb während 365 Tagen im Jahr. Sie unterliegen je einer Leitung, welche die anfallenden Arbeiten in der Region zwischen der mobilen (Polizeistützpunkte) und der stationierten Polizei (Polizeistationen) koordiniert.

 

Sonderaufgaben

Die Abteilung Sonderaufgaben stellt den Vollzug der Massnahmen in den Fachbereichen Ausländerrecht und Häusliche Gewalt sowie die Qualitätskontrolle und die Aktenführung im Bereich vermisster Personen sicher. Sie besteht aus den drei Fachbereichen:

 

Ausländerrecht

Sie plant und führt Ermittlungen von Delikten in Zusammenhang mit dem Ausländergesetz durch. Diese umfassen vor allem Kontrollen im Rotlichtmilieu, im grenzüberschreitenden Personenverkehr und auf Baustellen. Letztere werden in Zusammenarbeit mit dem Amt für Wirtschaft durchgeführt.

 

Fachstelle Ausländergesetz
Sie befasst sich in erster Linie mit ausländerrechtlichen Fragen. Zusammen mit dem Migrationsamt St.Gallen organisiert sie die Vorführungen beim Bundesamt für Migration. Sie koordiniert die Aufgaben von Polizei, Behörden und weiteren Partnern im Bereich des Ausländergesetzes. Die Fachstelle AuG berät die Polizisten bei ausländerrechtlichen Fragen und vermittelt den Umgang mit fachspezifischer Software. Zusammen mit dem Bundesamt für Justiz bearbeitet die Fachstelle Rückführungen und Auslieferungen. Über die Fachstelle AuG wird das Schengen-Dublin-Verfahren umgesetzt. Sie bearbeitet und organisiert die ca. 400 jährlichen Rücküberstellungen auf dem Luft- und Landweg. Die Fachstelle AuG betreibt und unterhält die Land- und Ausschaffungsgefängnisse.

 

Fachstelle Häusliche Gewalt

Sie koordiniert die Arbeiten und Aufgaben im Bereich Häusliche Gewalt zwischen den Mitarbeitenden der Kantonspolizei St.Gallen und den Partnerorganisationen. Dazu gehören Opferhilfestellen, das Frauenhaus, die Koordinationsstelle des Sicherheits- und Justizdepartementes und die Stadtpolizei St.Gallen. Im Weiteren stellt sie die Aus- und Weiterbildung im Korps im Bereich Häusliche Gewalt sicher und instruiert an der Polizeischule Ostschweiz.

 

 

Mobile

 

Bodensee-Rheintal, Werdenberg-Sarganserland, Linthgebiet-Toggenburg, Fürstenland-Neckertal

Die Mitarbeitenden der "Mobilen Polizei" sind auf die vier Stützpunkte in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren verteilt. Sie bearbeiten rund 3'500 Verkehrsunfälle pro Jahr und führen Geschwindigkeits-, Schwerverkehrs-, Alkohol- und allgemeine technische Fahrzeugkontrollen durch. In Ihrer Kernkompetenz liegt die abschliessende Unfallsachbearbeitung. Die "Mobile Polizei" arbeitet im 24h-Betrieb. Sie trifft in der Regel bei polizeilichen Ereignissen erste Massnahmen.

 

Stationen

Bodensee-Rheintal, Werdenberg-Sarganserland, Linthgebiet-Toggenburg, Fürstenland-Neckertal

Die Mitarbeitenden der Polizeistationen sind für alle Polizeiarbeiten zuständig. Das Schwergewicht der Arbeit liegt in der Wahrung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und somit im sicherheits- und im kriminalpolizeilichen Bereich. Als Allrounder helfen sie der Bevölkerung rasch und kompetent, stehen verschiedenen Behörden als Ansprechpartner unterstützend beiseite und führen Aufträge für sie aus.

 

Die Mitarbeitenden der Gemeinde- und Stadtpolizeien unterstehen dem jeweiligen Chef der Polizeistation bzw. dem Chef der Stadtpolizei. Die grösseren Polizeistationen verfügen über ein Sekretariat.

 

Ausgewählte Mitarbeitende von den Mobilen und von den Stationen bilden in jeder Region Fahndungs- und Ermittlungselemente (FEE). Diese FEE bearbeiten Schwerpunkte in der regionalen Kriminalitätsbekämpfung.

 

 

Zusätzliche Aufgaben

 

Jugenddienst
Die Kantonspolizei St.Gallen unterhält in jeder Polizeiregion einen Jugenddienst. Der Jugenddienst ist Ansprechpartner für Jugendliche, Behörden, Schulen, Eltern sowie Arbeitskollegen oder auch für andere Institutionen aus dem Jugendbereich. Ausgebaute Netzwerke sind die wichtigsten Stützen des Jugenddienstes.

 

Die Mitarbeitenden des Jugenddienstes führen und leiten Ermittlungen gegen jugendliche Straftäter und eröffnen Strafuntersuchungen gegen Jugendliche. Sie leisten Präventionsarbeit durch Vorträge an Schulen und an öffentlichen Anlässen. Der Aufgabenbereich umfasst vor allem Prävention, Ermittlungen, Öffentlichkeitsarbeit sowie Kontaktpflege zu Jugendlichen.

 

Die Mitarbeitenden des Jugenddienstes kennen die Brennpunkte (Aufenthaltsorte/Problemzonen von Jugendlichen) in ihrer Region und suchen diese regelmässig auf. Dazu gehören unter anderem auch die Jugendtreffpunkte. Die Jugenddienst-Teams bestehen in der Regel aus mindestens zwei Mitarbeitenden.

 

Diensthundeführer
Derzeit verfügt die Kantonspolizei St.Gallen über rund 20 einsatzfähige Hundeteams (Hundeführer und Diensthund). Die Diensthunde retten Menschenleben, beschützen unsere Polizistinnen und Polizisten, stellen Täter und suchen Drogen oder andere beweiskräftige Gegenstände. Der Trend vom Schutzhund, mit grosser präventiver Wirkung bei der täglichen Polizeiarbeit, zum Spezialhund (Mantrailer bzw. Personensuchhund, Drogen- Sprengstoff- und Leichenspürhund) nimmt zu.

Die Ausbildung für den praktischen Einsatz obliegt dem Polizeihundeführer-Verein St.Gallen-Appenzell. Dazu gehören folgenden Korps:

  • Kantonspolizei St.Gallen
  • Stadtpolizei St.Gallen
  • Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden
  • Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden
  • Kantonspolizei Glarus
  • Landespolizei Liechtenstein (FL) 

Alpinkader
Die Kantonspolizei St.Gallen unterhält ein eigenes Alpinkader. Die Mitarbeitenden sind zur Bearbeitung von Unfällen im Gebirge und Unfällen mit Hängegleitern ausgebildet. Sie arbeiten eng mit Partnerorganisationen des alpinen Rettungswesens (Schweizerische Rettungsflugwacht REGA, Alpine Rettung Ostschweiz etc.) zusammen. Diese Organisationen verfügen über geeignete technische Mittel und ausgebildete Rettungsleute sowie über Lawinen- und Flächensuchhunde.

 

Zivilangestellte

In verschiedenen Sekretariaten des Polizeikommandos wie auch auf den Polizeistationen und -stützpunkten arbeiten Zivilangestellte. Nebst allgemeinen Sekretariatsarbeiten leisten sie Schalterdienst, nehmen Anzeigen entgegen und bedienen die Kommunikationsmittel. Sie sind meist die erste Anlaufstelle für die Bevölkerung. Die Regionalpolizei betreibt fünf Gefängnisse mit insgesamt 53 Haftplätzen. Darin sind zivile Gefangenenbetreuer und Hauswirtschafterinnen tätig.